Blog Post - Kritische Inhaltsstoffe in Shampoos

Kritische Inhaltsstoffe in den Haarpflegemittel

Nicht nur Silikone sondern auch Parabene, Sulfate und Alkohol sind in Haarpflegemittel umstritten. Immer mehr Kosmetikhersteller verzichten deshalb auf diese Inhaltsstoffe und erstetzen Sie durch natürliche Inhaltsstoffe. Hier eine kurze Übersicht der umstrittenen Zutaten.

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Silikone

Silkone sind synthetische Polymere, die je nach Zusammensetzung in den Haarprodukten glätten, schützen und fixieren sollen.

Der Nachteil der Silikone ist, dass sie das Haar ummanteln und versiegeln. So können Pflegestoffe und Feuchtigkeit nicht an das Haar heran, und das Haar trocknet aus und wird brüchig. Des weiteren beschweren die Silikone das Haar.

Silikone versiegeln ebenfalls die Kopfhaut. Auch diese kann nicht mehr atmen, so dass sie Gifte und andere Schadstoffe nicht wie von der Natur vorgesehen über die Kopfhaut ableiten kann. so versucht der Körper die Schadstoffe über andere Hautstellen auszuscheiden, was zu Hautproblemem wie unreine Haut, Pickel bis hin zu Hauterkrankungen wie zum Beispiel Neurodermitis führen kann.

Silikone haben keine pflegende Eigenschaften, sind wasserunlöslich und biologisch nicht abbaubar. Silikonreste gelangen ins Grundwasser und belasten die Natur.

Es gibt natürliche Alternativen welche diese Nachteile nicht aufweisen.

Alternativen zu den Silikonen

Art Bezeichnungen
pflanzliche Wachse z.B Jojoba
pflanzliche Fette z.B. Kokosfett
pflanzliche Öle Avocadoöl, Olivenöl oder Mandelöl

Parabene

Die Parabene haben eine antimikrobielle und fungizide Wirkung. Daher hemmen das Wachstum von Bakterien und Pilzen, schützen das Haarpflegemittel vor Verkeimung und verlängern dadurch die Haltbarkeit.Parabene stehen im Verdacht allergische Reaktionen auszulösen. So reagieren zwei Prozent der Deutschen allergen auf Parabene.

Die chemische Struktur von Parabemen ist dem Hormon Östrogen sehr ähnlich. Dies führt zu einer Östrogen-Dominanz im Körper, was das Gleichgewicht des Hormonsystem durcheinanderbringt. Stimmungsschwankungen bei Frauen und eine Verweiblichung bei jungen Männern können Reaktionen darauf sein.Englische Forscher haben bei Brustkrebs Parabene gefunden, konnten aber keine Beweis finden, dass diese die Krankheit ausgelöst oder beeinflusst hatten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat für Methyl- und Ethylparaben den Konzentrationsbereich als sicher und hat für Butyl- und Propylparaben eine Höchstkonzentration von 0,19 % vorgeschlagen. Diese sieht man als unbedenklich für den menschlichen Körper an.

Sulfate

Sulfate sind Salze der Schwefelsäure mit einer sehr starken Reinigungswirkung. Daher wird sie auch in vielen Shampoos verwendet. Nachteiling an den Sulfaten ist die austrocknende Wirkung. So wird besonders durch Hitzestyling und Colorationen geschädigtes Haar durch diese Sulfate stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch alergische Reaktionen können auftreten. Die in Shampoos und Duschgels verwendetet Sulfate können auch die hauteigene Schutzschicht und Kopfhaut schwächen und für Irritationen sorgen.

Die in Haarpfelgemittel verwendeten Sulfate sind Natriumlaurylsulfat - SLS (eng. Sodium Lauryl Sulfate), Natriumdodecylpoly(oxyethylen)sulfat - SLeS (eng. Sodium Laureth Sulfate) oder Ammonium Lauryl Sulfate (ALS) . SLS ist das aggressivste dieser Sufate und steht sogar in Verdacht krebsfördernd zu sein. Es ist aber heute in den meisten Shampoos durch SLeS ersetzt. SLeS steht im Verdacht Allergien auf der Kopfhaut auszulösen.

Sulfate werden in konventilonellen Shampoos sehr gerne verwendet, da Sie zu einer sehr guten Schaumbildung neigt.

Wegen der austrocknenden Wirkung der Sulfate, sind diese für normale und trockene Haut auf keinen Fall zu empfehlen. Die Alternative sind natürliche Kokos- oder Zuckertenside.

Naturkosmetik Haarprodukte verzichten logeischerweise auf Sulfate, und auch in vielen Babyshampoos werden keine Sulfate mehr verwendet.

Sulfate habe auch noch andere Nachteile - mehr findest du hier Shampoo ohne Sulfate.

PEG

PEG ist oft der Ersatzstoff für die Sulfate in den Haarprodukten und auch Duschgels. Dieser ist aber um nichts besser. PEG heisst Polyethylenglykol und versteckt sich hinter Bezeichnungen wie zum Beispiel Copolyol, Polyglykol, Polysorbate....

PEG und deren Abkömmlinge stehen in Verdacht die Membranfunktion der Haut zu schädigen und die Haut durchlässiger für Schadstoffe zu machen, die so in den Körper und die Blutlaufbahn einschleust werden. So können die PEGs den gesamten Organismus schädigen.

PEG ist billig herzustellen und kann mit anderen chemischen Substanzen verschiedenste Eigenschaften übernehmen. Daher wird PEG auch so gerne von der herstellenden Industrie verwendet. Die Gefahr der PEGs, geht von dem Ethylenoxid aus. Dieser ist der Hauptbestandteil von PEGs. Ethylenoxid ist hoch giftig, erbgutschädigend, fruchtschädigend und krebserregend.

Propylene Glycol

Propylene Glycol ist ebenfalls sehr häufig in Shampoos und anderen Pflegeprodukten zu finden. Propylene Glycol wird ebenfalls aus Erdöl gewonnen. Die Funktionen für die es eingesetzt wird sind Feuchthaltemittel, Weichmacher und Konervierungsstoff.Propylenglykol macht durch seine aggressive Reizwirkung die Kopfhaut ebenso wie die PEGs durchlässig und zerstürt die Barrierefunktion. Daher können Schadstoffe und Umweltgifte aus der Natur oder den Chemischen Kosmetikprodukten tiefer in die Haut eindringen. So können auch innere Organe beeinträchtigt werden und zum Beispiel zu Nieren- und Leberschäden führen.

Gängige Bezeichnungen für Propylene Glycol und wie du es in den Produkten erkennenen kannst: 1,2-Propanediol, 1,2-Dihydroxypropane, Methyl ethyl glycol, MEG, Propylenglycolidicapras, Propylenglykol.

Paraffine

Paraffine sind Mineralöle, die dem Haar Glanz und Geschmeidigkeit geben. Der Nachteil ist ähnlich dem Silikon. Das billige Mineralöl legt sich wie ein luftdichter Film auf das Haar und über die Kopfhaut. Dadurch kann Sie nicht mehr atmen und die notwendige Feuchtigkeit wird nicht mehr aufgenommen. Das Resultat ist, dass unter dieser wasserundurchlässigen Schicht die Kopfhaut und auch das Haar austrocknet und schuppig wird. Auch eine Nachcremen ist oft nicht hilfreich wenn die verwendeten Cremes Paraffine enthalten.

Als Alternative können Pflanzenfette wie Kokosöl und Bienenwachs verwendet werden.

Alkohol

Viele Haarpflegeprodukte enthalten Alkohol. Dieser wirkt desinfizierend und kann je nach Typ des Alkohols die Feuchtigkeit bewahren oder austrocknend wirken. Die Verträglichkeit kommt auf den Haut und Haartyp an und ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Haben manche keine Probleme leiden andere unter Schuppen oder trockene Kopfhaut, durch die Verwendung der alkoholhältigen Haarpflegemittel.

Alkohol wird in vielen Produkten als Konservierungsmittel eingesetzt. Alternative dazu sind die Parabene welche ebenfalls konservieren und unten folgend beschrieben sind.

Alkohol Bezeichnung Wirkung
Cetearyl Alkohol & Cetyl Alkohol Fettig, wächsrig, schäumt. Bewahrt Feuchtigkeit der Haut/Haar. Glättende Wirkung.
Stearyl Alkohol Fettig- oft aus Sonnenböumenöl gemacht. Bewahrt Feuchtigkeit der Haut/Haar. Verdicker für Cremes oder Shampoos.
Isopropyl Alkohol Trocknet die Haut, Haare. Desinfizierend, bakteriostatisch. Ist toxisch und kann zu Kopfschmerzen, Schwindel oder Uebelkeit führen.
Benzyl Alkohol Trocknet die Haut, Haare. Ein aromatischer Alkohol der in der Kosmetik als Duftstoffträger, und Weichmacher genutzt wird. Leicht Ölig.
Alkohol Denat (SD Alkohol) Entfettet die Haut, Haare. Desinfiziert. Ist schädlich wird aber sehr niedrig dossiert.

Formaldehyd

Shampoos, Conditioner und andere Pflegeprodukte enthalten häufig Formaldehyde. Das sind Konservierungsmittel, welche die Eigenschaft haben Stoffe fest miteinander zu verbinden. Das wird sehr oft in Nagellacken und auch in haarglättenden Shampoos oder Conditioner verwendet.

Formaldehyde gelten als stark hautirritierend und sogar als krebserregend. Sie können langfristig viele gesundheitliche Schäden im Körper verursachen.

Formaldehyd muss von den Herstellern von Beautyprodukten oder Haarshampoos deklariert werden. Da diese einen sehr schlechten Ruf haben werden meist Formaldehydabspalter so dass sie nicht deklariert weden müssen. So sind die Formaldehyde sehr schwer in den Beautyprodukten zu erkennen. Denn die Formaldehydabspalter kommt mit vielen anderen Stoffen zur Abspaltungen, so dass der Begriff „Formaldehyd“ sehr selten auf den Innhaltsverzeichnissen von Shampoos oder Contitionern zu finden ist.

Gängige Bezeichnungen: Quanternium-15, DMDM Hydantoin, Diazolidinyl Urea, Sodium Hydroxymethyl Glycinate, Bromopol, 1,6-Dihydroxy-2,5-dioxahexan, Methylolharnstoff, 7-Ethylbicyclooxazolidin, Urotropin, Paraformaldehyd.

Duftstoffe - Parfüm

Die synthetischen Duftstoffe werden aus vielen Chemikalien gemischt. Die genaue Zusammenstezung ist bei jedem Produkt unterschiedlich. Jedenfalls stehen auch diese chemischen Duftstoffkombinationen in Verdacht bei manchen Menschen Kopfschmerzen, Schwindel, Reizung der Atemwege und/oder Übelkeit auszulösen.

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